Getöteter russischer General hielt führende Position in syrischer Armee (Reuters)

Trauernde am Grab des russischen Generalleutnants Valery Asapov nahe Moskau am 27.09.2017. Quelle: Reuters/Maria Tsvetkova.

29. September 2017 – Reuters berichtet über den Tod des russischen Generalleutnants Valery Asapov, 51, beim Einsatz in Syrien. Er wurde am vergangenen Wochenende nahe Deir ez-Zor durch IS-Beschuss getötet. Damit ist Asapov der höchstrangige russische Militär, der beim Einsatz in Syrien gefallen ist. Der Tod Asapovs verrät einiges über die Abhängigkeit der syrischen Armee von russischen Kräften.

Asapov war seit Februar 2017 nicht nur Stabschef der russischen Kräfte in Syrien, sondern auch direkt in der syrischen Armee tätig: Er war Kommandeur des Fünften Freiwilligenkorps der syrischen Armee, wie  vom russischen Stabschef Valery Gerasimov bestätigt wurde. Vom Ende 2016 gegründeten Fünften Freiwilligenkorps war bislang nur bekannt, dass es von Russland ausgerüstet und beraten, nicht aber, dass es sogar von einem russischen General geführt wurde.

Ein russischer Sicherheitsspezialist, der in Syrien an der Seite der russischen und syrischen Armee im Einsatz war, bestätigte gegenüber Reuters, dass die syrischen Offiziere völlig von den russischen Offizieren abhängig seien.

Dieser Beitrag erschien am 27. September auf der Website von Reuters