UN-Ermittler haben Hinweise auf weiteren Sarineinsatz in Syrien (SPON)

05. Oktober 2017 – Spiegel Online meldet, dass UN-Ermittler Hinweise auf einen weiteren Chemiewaffeneinsatz in Syrien haben sollen. Ende März 2017 soll in einem Dorf im Nodwesten Syriens das Nervengift Sarin eingesetzt worden sein, das wenige Tage später in der Ortschaft Khan Sheikhoun mehr als 80 Menschen tötete. Ahmet Üzümcü, Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), habe sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP entsprechend geäußert. In Proben vom März 2017 sei Sarin nachgewiesen worden.

Im September hatten die UN bereits das Assad-Regime als Schuldigen des Chemiewaffeneinsatzes in Khan Sheikhoun benannt. Seit März 2013 habe es in Syrien zudem 23 weitere Chemiewaffenangriffe gegeben. Das Assad-Regime weist weiterhin jegliche Schuld von sich.

Diese Meldung erschien am 04. Oktober 2017 auf Spiegel Online (SPON).